Konzerttermine
Die „Petite Messe Solennelle“ von Gioachino Rossini (1792–1868) ist ein ausgesprochen ungewöhnliches Werk – und gerade deshalb sehr interessant. Sie gehört zu Rossinis spätem Schaffen und ist neben dem Stabat Mater seine bedeutendste geistliche Komposition.
Rossini komponierte die Messe 1863, also rund 30 Jahre nachdem er seine letzte Oper geschrieben hatte. Er lebte damals weitgehend im Ruhestand und bezeichnete seine späten Kompositionen ironisch als „Péchés de vieillesse“ – Sünden des Alters.
Die Messe entstand für die Einweihung der privaten Kapelle des Grafen Michel-Frédéric Pillet-Will in Paris und ist dessen Frau Louise gewidmet. Die Uraufführung fand am 14. März 1864 statt.
Petite Messe Solennelle
von Gioachino Rossini
Lichterkonzerte
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